Die Forschungskooperation vereint die Branchenexpertise beider Organisationen mit dem Siemens Xcelerator-Produktportfolio und dem CEA-List-Toolset. Ziel ist es, mithilfe von Digital-Twin-Technologien die Grenzen zwischen Elektronikdesign, Softwareentwicklung und Maschinenbau zu überwinden. Kunden sollen dadurch Zeit und Kosten für Verifizierung und Validierung deutlich reduzieren, die Produktqualität signifikant verbessern und die Markteinführungszeit über den gesamten Produktlebenszyklus elektronischer Systeme – von der Architekturerkundung bis hin zu Design und Entwicklung – beschleunigen. Parallel dazu wird die Anwendung von Digital-Twin-Technologien in den Bereichen autonomes Fahren, intelligente Robotik und Gesundheitswesen weiter erforscht.
„Angesichts des stark steigenden Elektronik- und Softwareanteils in Produkten und Systemen besteht ein deutlicher Bedarf an domänenübergreifenden und hochpräzisen Systemsimulationslösungen, um die vielfältigen Herausforderungen bei Design und Verifikation zu bewältigen. Wir teilen die Vision des CEA von einem noch umfassenderen digitalen Zwilling und sind überzeugt, dass wir diese Vision mit der Leistungsfähigkeit des Siemens Xcelerator-Portfolios realisieren können. Dieses deckt alles ab – von Software und Hardware-Tools für die elektronische Designautomatisierung bis hin zu Simulationssoftware für Systeme, Sensoren und multiphysikalische Systeme“, so Jean-Marie Brunet, VP&GM der Hardware-Aided Verification Division bei Siemens Digital Industries Software. „Von Chips bis hin zu Systemen wird diese Zusammenarbeit mit CEA-List die Anwendungsbereiche und die technologische Bandbreite dieser Lösungen voraussichtlich weiter ausbauen.“
„Wir bei CEA-List freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Siemens, die unsere Vision eines ganzheitlichen digitalen Zwillings teilt. CEA-List wird seine Expertise in digitalen Technologien und Werkzeugen einbringen, von immersiven und funktionalen digitalen Zwillingsplattformen (XDE und Papyrus) bis hin zu künstlicher Intelligenz und Codeverifizierung“, erklärte Alexandre Bounouh, CEO von CEA-List. „Wir sind überzeugt, dass die gemeinsame Forschungsstrategie von Siemens und CEA-List für digitale Zwillinge erstklassige Werkzeuge für die schnelle Generierung KI-gestützter, immersiver und funktionaler digitaler Zwillinge liefern wird. Dies kann die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zweifellos steigern, indem die frühzeitige Integration der digitalen Zwillingstechnologie ermöglicht wird, um Produkte und Prozesse zu innovieren, den Menschen einzubinden und die Umweltbelastung zu reduzieren.“
TME erweitert sein internationales Netzwerk und seine Logistikkapazität
TME (Transfer Multisort Elektronik Sp. z oo), ein globaler Distributor von elektronischen Bauteilen mit eigenem Lager und einem Jahresumsatz von mehreren hundert Millionen Dollar, wird die Fachmesse Electronica 2026 nutzen, um seine Position als wahrhaft internationales Unternehmen zu stärken, das bestens ausgestattet ist...
