Die PIC18 Q84-Familie von Microchip kann zusammen mit einer großen Anzahl von Core Independent Peripherals (CIPs) verschiedene Aufgaben ohne Eingriff der CPU bewältigen; sie reduziert außerdem Zeit und Kosten beim Anschluss von Systemen an ein CAN FD-Netzwerk.
Die Produktfamilie bietet eine einfache Lösung zur Übertragung von Sensordaten an einen CAN-FD-Bus ohne Gateways oder aufwendige Netzwerk-Switching-Techniken. Darüber hinaus ermöglichen die konfigurierbaren CIPs die Entwicklung kundenspezifischer, hardwarebasierter Funktionen für Industrie- und Automobilanwendungen mit nahezu null Latenz und ohne zusätzlichen Code. Zu den verfügbaren Peripheriegeräten gehören eine 32-Bit-CRC/SCAN-Prüfsumme und ein Windowed Watchdog Timer (WWDT) für funktionale Sicherheit sowie eine JTAG-Schnittstelle für Standardtests und Debugging.
„CAN FD wird auch weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Erzielung höherer Datenübertragungsgeschwindigkeiten in Anwendungen von vernetzten Fahrzeugen über die industrielle Automatisierung bis hin zu Smart Homes spielen“, sagte Greg Robinson, Associate Vice President Marketing der 8-Bit-Mikrocontroller-Sparte von Microchip. „Microchip fördert die Einführung dieses Protokolls mit unserer neuen Familie von 8-Bit-PIC®-Mikrocontrollern und unterstützt Entwickler so bei der Realisierung kostengünstiger, großflächiger Netzwerkknoten.“.
Entwicklungswerkzeuge:
Die PIC18-Q84-Familie bietet sowohl Hardware- als auch Softwareunterstützung. Zur Hardwareunterstützung gehören das Curiosity Nano-Entwicklungsboard und das Curiosity HPC-Entwicklungsboard (High Pin Count). Ein Plug-in-Modul (PIM) ist ebenfalls für Entwicklungsboards für die Automobilvernetzung und Microchip-Entwicklungsboards verfügbar. Die Softwareunterstützung umfasst den MPLAB® Code Configurator (MCC) von Microchip.
