Die bisher gemessenen Daten und Eigenschaften weisen im Vergleich zu den derzeit dominierenden Lithium-Ionen-Batterien deutlich bessere Werte und Charakteristika auf.

Langlebigkeit: Während herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus nach etwa 1.250 Ladezyklen – bei stündlichen Lade- und Entladezyklen – ausgetauscht werden müssen, erreicht der HPB-Festkörperakku derzeit mindestens 12.500 Ladezyklen unter vergleichbaren Lastbedingungen. Da diese Zellen noch nicht das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, wird diese Zahl stetig steigen.

Sicherheit: Der neue HPB-Festkörperelektrolyt ist nicht entflammbar und daher wesentlich sicherer als die entflammbaren flüssigen Elektrolyte herkömmlicher Lithium-Ionen-Batterien.

Nachhaltigkeit: Die HPB-Festkörperbatterie weist eine 50 % bessere Umweltbilanz als die derzeitige Lithium-Ionen-Technologie auf. Damit ist sie der „grüne Schlüssel zur Energie- und Mobilitätsrevolution“.

Für die Automobilindustrie, die ihre eigenen Hochleistungs-Akkumulatoren entwickelt, bietet HPB seinen HPB-Festkörperelektrolyten an, der sicher, robust und außergewöhnlich leitfähig ist.

Leitfähigkeit: Im Vergleich zu den heute üblicherweise verwendeten flüssigen Elektrolyten weist der HPB-Festkörperelektrolyt eine deutlich verbesserte Leitfähigkeit auf. Dies ist entscheidend für die verfügbare Leistung der Batteriezelle. Der HPB-Festkörperelektrolyt zeigt bei -40 °C eine wesentlich höhere Leitfähigkeit als herkömmliche flüssige Elektrolyte bei ihrem optimalen Betriebspunkt von +60 °C. Diese Eigenschaften wurden von unabhängigen Partnern und Forschungsinstituten im gesamten Temperaturbereich von -40 °C bis +60 °C bestätigt.

Dadurch gewährleistet der HPB-Festkörperelektrolyt eine ausreichende Energieverfügbarkeit auch bei extremen Temperaturen. Dies macht ein Vorheizen der Batterien im Winter überflüssig.

Zusammengenommen leisten HPB-Festkörperbatterien und HPB-Festkörperelektrolyte einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende und Mobilitätswende sowie zur Reduzierung der Rohstoffabhängigkeit. Obwohl der jährliche Speicherbedarf 2018 noch bei lediglich 180 Gigawattstunden lag, wird er bis 2030 voraussichtlich 2.000 Gigawattstunden übersteigen.

Die lange Lebensdauer der HPB-Festkörperbatterie verbessert die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern in allen Anwendungsbereichen. Insbesondere die Kombination mehrerer Anwendungen mit derselben Speichereinheit erfordert eine lange Lebensdauer. Dies ist ein wirtschaftlich attraktiver Ansatz, der durch die herkömmliche Lithium-Ionen-Technologie oft behindert wird. Die Energiewende wird im Speichersektor dadurch erschwinglicher.

Die lange Lebensdauer der HPB-Festkörperbatterie ermöglicht einen geringeren Rohstoffverbrauch, da die Austauschzyklen deutlich verlängert werden können. Die benötigten Rohstoffe sind weltweit problemlos verfügbar. Dies bedeutet, dass sich gegenwärtige geopolitische Abhängigkeiten zukünftig überwinden lassen.

Das Lizenzmodell von HPB zielt darauf ab, die neue Technologie schnell in zahlreichen Anwendungsbereichen und Regionen weltweit einzuführen. HPB steht mit mehreren potenziellen Lizenznehmern in Kontakt. Das Interesse ist groß: „Wir führen bereits intensive Gespräche, nicht nur in Deutschland und Europa. Auch in Indien besteht großes Interesse an der Anwendung unserer Technologie“, so Heinz abschließend. „In der Schweiz ist bereits eine Gigafactory in Planung, die den Schweizer Markt bedienen und auch für andere Lizenznehmer produzieren soll.“.