Diese Menge würde ausreichen, um das im spanischen Wasserstofffahrplan für 2030 festgelegte Ziel zu übertreffen und den Energiebedarf des gesamten spanischen Schienennetzes zu decken. Darüber hinaus trägt sie zur Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft bei, indem sie mehr als 99 Millionen Tonnen Abfall und 50 Millionen Tonnen kommunales Abwasser verwertet.
Norvento Enerxía wird Dunkelfermentationstechnologien – die Gewinnung von Biohydrogen aus organischen Abfällen unter Lichtausschluss und mithilfe anaerober Bakterien – sowie Wasserstoffreinigungsverfahren untersuchen und dem Konsortium sein Wissen auf dem Gebiet der Wasserstoff- und Abfallverwertung zur Energiegewinnung zur Verfügung stellen.
Javier Taibo, Leiter des Biogasgeschäfts bei Norvento Enerxía, erklärt: „Wir freuen uns sehr, an diesem ambitionierten und notwendigen Projekt zur Transformation unserer Wirtschaft und zum Übergang zu einem klimaneutralen Produktionsmodell mitzuwirken. Wir bei Norvento Enerxía sind stolz darauf, unser Wissen und unsere Technologie in ein innovatives Projekt einzubringen, das sich auf die Wiederverwertung organischer Abfälle zur Energiegewinnung konzentriert und somit neue wirtschaftliche Chancen in ländlichen Gebieten schafft.“
Das Projekt ZEPPELIN wird vom Zentrum für die Entwicklung industrieller Technologien (CDTI) im Rahmen der Ausschreibung 2021 des Programms MISIONES SCIENCE AND INNOVATION (Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplan) gefördert und vom Ministerium für Wissenschaft und Innovation unterstützt. Die Finanzierung erfolgt durch die Europäische Union über den Fonds NextGenerationEU.
