Nutzer des neuen Motherboards können ihre Anwendungen flexibel über alle Prozessorgenerationen und -hersteller hinweg skalieren und bleiben so stets auf dem neuesten Stand der Entwicklungen im Bereich High-End-Embedded-Computing. Diese Skalierbarkeit ermöglicht flexible High-End-Leistungsklassen, von Intel® Core i7™- und Intel® Xeon® E3-Prozessoren bis hin zu zukünftigen Designs, beispielsweise solchen auf Basis der AMD Zen-Architektur. Das neue Embedded-Motherboard verlängert zudem die Nutzungsdauer bestehender Mini-ITX-Motherboards, da nicht mehr unterstützte Prozessormodule ohne Modifikationen am Board einfach durch neue Module ersetzt werden können.
Das neue Mini-ITX-Mainboard conga-IT6 wurde speziell für die stetig steigenden Leistungsanforderungen im High-End-Bereich entwickelt und unterstützt alle zukünftigen Versionen von congatec-Prozessoren im COM Express Typ 6-Formfaktor. Die aktuelle Leistungspalette umfasst Intel® Atom™-, Celeron®- und Pentium®-Prozessoren (Baytrail E3815), AMD Embedded G- und R-Prozessoren sowie Intel® Core™ i7- und Xeon® E3-Prozessoren der 7. Generation. Dank der Unterstützung der letztgenannten Prozessoren ist das neue conga-IT6 ein extrem leistungsstarkes Embedded-Mini-ITX-Serverboard mit einer von keinem anderen Hersteller eingebetteter Systeme erreichten Langzeitverfügbarkeit. Insgesamt stehen Kunden elf verschiedene Prozessorversionen zur Auswahl.
„Neben unserem Standardportfolio an Mini-ITX-Industrieboards mit verlöteten Prozessoren gibt es eine Reihe von Kunden, die funktional identische Embedded-Motherboards mit einem deutlich flexibleren Prozessordesign bevorzugen, da sie stets höchste Leistung integrieren möchten. Benötigen sie zudem langfristige Verfügbarkeit oder wollen sie hochskalierbare Produktfamilien entwickeln, ist unser neues Embedded-Mini-ITX-Board die bessere Wahl“, erklärt Jürgen Jungbauer, Produktmanager für Mini-ITX-Motherboards bei congatec. „Beispiele für solche High-End-Embedded-Anwendungen sind Broadcast-Geräte und Infotainmentsysteme sowie medizinische Workstations, die dank ihres modularen Aufbaus auch von einer vereinfachten Zertifizierung als Computer für medizinische Anwendungen profitieren.“.
„Eine modulare Mini-ITX-Plattform ist auch ein hervorragender Ausgangspunkt für kundenspezifische Mini-ITX-Designs, da unser Embedded Design and Manufacturing Service lediglich das bestehende Mini-ITX-Board anpassen muss und unsere plattformunabhängige COM-fähige (Computer-On-Modules) Anwendung wiederverwenden kann. Dies beschleunigt die Markteinführung und reduziert die Kosten für kundenspezifische Mini-ITX-basierte Plattformen“, ergänzt Christian Eder, Marketing Director bei congatec.
Der COM-Express-Standard spezifiziert Kühllösungen mit individuellen thermischen Schnittstellen für Computer-on-Module-Module (COM), die jedoch eine einheitliche Systemgröße und -höhe gewährleisten. Dadurch ist die Kombination aus COM-Express-Modul und Kühllösung auch mechanisch kompatibel und innerhalb eines Systemdesigns austauschbar. congatec bietet passende passive und aktive Kühllösungen für seine Module an.
Detaillierte Produktmerkmale:
Das Mini-ITX-Mainboard conga-IT6, ein industrietaugliches Board für COM Express Typ 6 Module, kombiniert standardmäßige Schnittstellen mit IT-Leistungsmerkmalen und erfüllt damit selbst die Anforderungen anspruchsvollster Grafik-Workstations und Server. Ein PCIe-Grafiksteckplatz mit bis zu 16 Kanälen (modulabhängig) ermöglicht den Anschluss von Hochleistungsgrafikkarten und GPGPUs. Vier USB-Anschlüsse und ein Mini-PCIe-Anschluss stehen für zusätzliche Peripheriegeräte zur Verfügung. Monitore können über zwei DisplayPorts, zwei HDMI-Anschlüsse, eDP, LVDS und VGA angeschlossen werden. Zwei 1-GbE-Ports mit dediziertem Intel® i211 Netzwerkcontroller sowie ein Micro-SIM-Steckplatz bieten flexible Netzwerkoptionen. Für Speicherzwecke stehen zwei SATA Gen3-Anschlüsse, ein microSD-Kartensteckplatz und ein M.2 Typ B-Steckplatz zur Verfügung, der mit Intel® Optane™-Speicher kompatibel ist. An Schnittstellen bietet das Mainboard vier COM-Ports (232/422/485), einen GPIO-Pin und einen I²C-Bus. Dank eines breiten Spektrums an externen und internen Eingangsspannungen (12 V DC bis 24 V DC) ist das Netzteil äußerst flexibel einsetzbar. Intelligentes Batteriemanagement ermöglicht sogar den Betrieb akkubetriebener mobiler Anwendungen. Umfangreiches Zubehör wie I/O-Blenden, Kabelsätze und Videoadapter vereinfacht die Entwicklung.

