Vom 10. bis 13. November fördert die weltweit führende Elektronikmesse den Wissensaustausch und das Networking durch praxisorientierte Foren, den neuen Bereich „edge lab LIVE!“, spezielle Formate für Startups und die berufliche Weiterbildung sowie die electronica Automotive Conference. Parallel dazu bietet die SEMICON Europa in zweieinhalb Hallen einen umfassenden Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie.
„Die electronica 2026 ist nahezu ausgebucht. Zusammen mit der SEMICON Europa erwarten wir rund 3.500 Aussteller. Dies unterstreicht die Bedeutung der Messe und die enorme Innovationskraft der Branche“, so Caroline Pannier, Direktorin der electronica. „Wir möchten unseren Besuchern jedoch mehr als nur einen Überblick über die neuesten Produkte und Lösungen bieten. Deshalb gibt es auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm, das Wissen vermittelt, neue Inspirationen liefert und viel Raum für den fachlichen Austausch bietet.“
Das neu ins Leben gerufene „electronica Executive Event“ mit dem „CEO Roundtable“ startet am Vorabend der Messe. Dieser exklusive Abend bringt wichtige Entscheidungsträger der Branche zusammen, um strategische Zukunftsthemen zu diskutieren.
Neu: edge lab LIVE!
Der neue Ausstellungsbereich edge lab LIVE!in Halle C5 (C5.100) zeigt, wie Edge Computing in der Praxis eingesetzt wird. Besucher können erleben, wie Open-Source- und Open-Standards-Technologien in realen Anwendungen zum Einsatz kommen. Ausgewählte Sessions, Präsentationen, Workshops und Live-Demonstrationen bieten Entwicklern, Systemarchitekten und technischen Entscheidungsträgern wertvolle Einblicke. Ergänzt wird das Programm durch eine dreitägige Fachkonferenz und die electronica Edge Awards, mit denen innovative Lösungen in den Bereichen Embedded Systems, IoT und KI am Edge ausgezeichnet werden.
Fachwissen für die Praxis.
Das Herzstück des Rahmenprogramms bilden 15 Elektronikforen. Direkt in ihren jeweiligen Ausstellungsbereichen tauschen Experten von Unternehmen wie Infineon, MPS, Phoenix Contact, Renesas und Siemens Praxiserfahrung aus und diskutieren aktuelle Entwicklungen. Die Themen reichen von Automotive, Cybersicherheit und eingebetteten Systemen bis hin zu IIoT und Konnektivität, einschließlich Leiterplatten, Leistungselektronik, Komponenten sowie Mess- und Sensortechnik. Auch das Forum „Women in Tech“, das sich mit Diversität und Inklusion in der Elektronikindustrie befasst, findet wieder statt. Neu im Programm sind die branchenübergreifenden Sessions mit IFAT und IAA MOBILITY (11. November, B4.445). Diese Sessions beleuchten interdisziplinäre Best Practices aus den Bereichen Elektronik, Umwelttechnik und Automotive.
Formate für Start-ups und Nachwuchstalente:
Fast Forward Electronics (B4.251) präsentiert in Zusammenarbeit mit Elektor, wie neue Technologien zu neuen Geschäftsmodellen führen. Seit zehn Jahren bringt diese Start-up-Plattform junge Elektronik- und Deep-Tech-Unternehmen mit Branchenvertretern und potenziellen Investoren zusammen. Ausgewählte Start-ups haben die Möglichkeit, ihre Innovationen vorzustellen und den begehrten Fast Forward Award zu gewinnen. Im Karrierebereich (C2.401) werden täglich individuelle Beratungen zu Bewerbungen und Karriereplanung angeboten. Zudem steht eine Jobbörse mit Brancheninformationen und exklusiven Stellenangeboten zur Verfügung. Die Young Talent Days am 12. und 13. November bieten Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden ein spezielles Programm mit Führungen, Workshops und Berufsberatung (Eintritt am 13. November frei).
Konferenz für Automobilelektronik: Die Elektronik für die Mobilität von morgen.
Am 9. November – einen Tag vor Messebeginn – bringt die Konferenz für Automobilelektronikim ICM führende Experten der internationalen Automobil- und Elektronikbranche zusammen.
Im Fokus stehen Elektrifizierung, softwarebasierte E/E-Architekturen, autonomes Fahren und die geopolitischen Auswirkungen der Halbleiterkrise. Experten von Unternehmen wie Airbus, Audi, Carizon, Holon, IMEC, Infineon und JoysonPreh geben in Keynote-Vorträgen und einer Podiumsdiskussion mit technischen Direktoren Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Strategien.
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