Heutzutage müssen Systementwickler verbesserte 4-20-mA-Sensortransmitter unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte entwickeln. Dazu gehören eine höhere Messgenauigkeit über einen weiten Temperaturbereich und eine kompaktere Bauweise für den Einsatz in beengten Räumen. Außerdem müssen sie die strenge Obergrenze von maximal 4 mA für den Gesamtstrom des Sensortransmittersystems einhalten.
Der MAX12900 verbessert die Systemgenauigkeit durch eine Spannungsreferenz von 10 ppm/°C und reduziert die Drift im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen um das 3,5-Fache. Sein kompaktes Gehäuse (5 mm x 5 mm) integriert 10 optimierte Bausteine und ermöglicht so eine erhebliche Platzersparnis von 20–50 % gegenüber herkömmlichen 4–20-mA-Sensortransmittern. Der integrierte Hochspannungs-LDO und die Möglichkeit zur Leistungssequenzierung vereinfachen das Einschalten des 4–20-mA-Sensortransmitters. Dank seines geringen Stromverbrauchs benötigt er nur einen Spitzenstrom von 250 µA und ermöglicht so Energieeinsparungen von bis zu 50 % gegenüber herkömmlichen Lösungen. Die neue MAX12900-Lösung reduziert die Implementierungskomplexität und senkt die Systemkosten, indem sie Pulsweitenmodulationsdaten eines Mikrocontrollers in Strom in einem 4–20-mA-Kreislauf mit Zwei-, Drei- oder Vierdrahtkonfigurationen umwandelt. Der MAX12900 ist in einem 32-poligen TQFN-Gehäuse erhältlich und arbeitet in einem breiten industriellen Temperaturbereich von -40°C bis +125°C.

