Die zweistufige Architektur bietet die gleiche oder eine bessere Schaltdämpfung als eine fünfstufige Ausführung. Dies führt zu geringeren Kosten, vereinfachter Steuerung und einer niedrigeren Materialkostenaufstellung. Darüber hinaus ermöglicht das Vorschalten die Vereinfachung und Miniaturisierung von Wechselrichtern und Filtern in Systemen für erneuerbare Energien, wodurch Energie einfach und effizient ins Netz zurückgespeist werden kann.
Die Soft-Switching-Plattform von Pre-Switch ermöglicht die Verdopplung der Ausgangsleistung eines typischen Wechselrichters oder eine bis zu 20-fache Steigerung der Schaltgeschwindigkeit. Bisher war Soft-Switching in DC/AC-Systemen mit variierenden Eingangsspannungen, Temperaturen und Lastbedingungen nicht erfolgreich implementiert worden. Pre-Switch hat diese Herausforderungen jedoch durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gemeistert. KI passt die relative Schaltzeit der Elemente im Schaltsystem kontinuierlich an, um Resonanz zu erzwingen und Strom- und Spannungsverläufe zu kompensieren. Dadurch werden die Schaltverluste minimiert.
Bruce T. Renouard, CEO von Pre-Switch, erklärt: „Unser Vorteil für Entwickler von Solaranlagen liegt darin, dass unsere Soft-Switching-Architektur die Systemverluste um die Hälfte reduziert. Dadurch erreichen wir mit einem einfachen zweistufigen Design Leistungsniveaus, für die herkömmliche mehrstufige Verfahren fünf Stufen erfordern würden.“
Er fügt hinzu: „Die Architektur ermöglicht zudem eine Reduzierung der Größe des Netzkopplungsfilters um bis zu 66,67 % bei IGBT-Systemen und um bis zu 80 % bei SiC-MOSFETs. Das ist ein enormer Vorteil, nicht nur hinsichtlich der Systemgröße, sondern auch in Bezug auf Material- und Transportkosteneinsparungen.“
