Automobilhersteller prognostizieren eine Verbesserung der Fahrsicherheit, sobald Gesten- und Näherungserkennung Knöpfe und Touchscreens für Infotainment, Telefon, Außenspiegel, Klimaanlage, Kofferraum, Schiebedach und Leselampe ersetzen. Die meisten derzeitigen Gestenerkennungssysteme im Automobilbereich basieren auf Time-of-Flight-Kameras (ToF), die ebenfalls kostspielig und komplex sind – Eigenschaften, die viele Hersteller vermeiden möchten.
Der optische Sensor MAX25205 von Maxim Integrated ermöglicht die meisten Handgesten und ist dabei bis zu zehnmal kostengünstiger als Systeme mit ToF-Kamera. Der Gesten- und Näherungssensor zeichnet sich zudem durch einen hohen Integrationsgrad aus und ist mit einem winzigen 4 mm x 4 mm Chip bis zu 75 Prozent kleiner als ToF-Kamera-basierte Lösungen. Diese Gestenlösung ergänzt die Sprachsteuerung optimal, da diese in manchen Situationen nicht effektiv ist. Ein weiterer Vorteil: Fingerabdrücke auf den Fahrzeugdisplays werden bei der Nutzung der Touchscreens vermieden.
Wichtigste Vorteile
– Geringere Kosten: Ermöglicht die Erkennung von Wisch- und Drehgesten zu geringeren Kosten als eine ToF-Kamera; Entwickler können so aufwendige Software- und Wartungsprogramme vermeiden.
– Kleinste Baugröße: 60 Fotodioden, LED-Treiber und interner LDO ermöglichen eine deutlich kleinere Gesamtgröße als ToF-Kameras; kann mit einem kleinen Mikrocontroller anstelle der größeren Mikroprozessoren komplexerer Lösungen kombiniert werden.
– Vielseitigkeit: Bietet neun Gesten, darunter Wischen, Drehen, Air Link und 3x2-Näherungszonen, mit geringer Latenz auf einem einzigen Chip im Vergleich zu einer Konkurrenzlösung, die drei Chips und einen komplexen Mikroprozessor benötigt; die Kostenreduzierung macht die Gestenerkennung für Anwendungen in der Automobilindustrie, im Konsumgüterbereich und in der Industrie, wie z. B. Smart-Home-Zentralen, Thermostate und mehr, realisierbar – alles berührungslos.
