Sie bieten außerdem verschiedene digitale Ausgänge, darunter 2-Draht-CMOS mit Einzelbit-Ausgang (mit oder ohne Takt), RS422 Manchester oder LVDS Manchester, wodurch die benötigten Verbindungen minimiert werden, sowie 4-Draht-Ausgänge gemäß LVDS- oder RS422-Standard (mit oder ohne Takt). Der digitale Ausgang ermöglicht es dem Benutzer, den im Bitstrom verwendeten Filter auszuwählen, um je nach Anwendung die optimale Kombination aus Auflösung und Reaktionszeit zu erzielen. Die digitalen Ausgänge sind zudem inhärent unempfindlich gegenüber Rauschen in rauen Umgebungen.
In einer typischen Übertragungsfunktion beträgt die durchschnittliche Bitstromdichte 50 % bei Nullstrom auf der Primärseite und 10 % bzw. 90 % bei maximalen Strömen in negativer bzw. positiver Richtung.
Bei den HLSR-PW-Modellen wird in einem Betriebsmodus der Takt mit 10 MHz vom Sensor bezogen, und sowohl Takt als auch Daten sind unsymmetrische Signale mit CMOS-Pegeln. Alternativ kann der Ausgang Manchester-codiert an 2 Pins ausgegeben werden und entspricht somit dem RS422-Standard. Diese Sensoren haben die gleiche Größe wie die analogen HLSR-Sensoren.
Die Modelle HO-NPW, HO-PW und HO-SW sind wie die HLSR-PW-Modelle einfach terminiert und unterstützen Manchester-Modi. Sie verfügen jedoch über zwei zusätzliche Pins, sodass Takt und Daten als Differenzsignale gemäß RS422- und LVDS-Standard ausgegeben werden können. Der Wandlertakt kann zudem als Eingang im Bereich von 5–12,5 MHz konfiguriert werden, um einen einheitlichen Takt für das gesamte System zu verwenden.
Die neuen Wandler benötigen eine 5-V-Spannungsversorgung und sind im Temperaturbereich von -40 °C bis +105 °C einsetzbar.
Für einen gegebenen Bitstrom können verschiedene Filter verwendet werden. Beispiel für eine Stromregelung: Bei Verwendung eines Sinc3-Filters mit einem Oversampling-Verhältnis (OSR) von 512 beträgt die effektive Auflösung eines 150-A-Sensors 12 Bit und die Bandbreite 5 kHz.
Alternativ würde für eine Bereichsüberschreitungserkennung ein Sinc2-Filter mit einem OSR von 16 bei gleichem Bitstrom eine Ansprechzeit von 5,2 µs bieten, allerdings würde sich die Auflösung auf 6 Bit reduzieren.
Die Wandler der HO-Familie verfügen zudem über eine Überstromerkennung (OCD), die den Strompegel vor dem A/D-Wandler misst. Die Ansprechzeit der OCD beträgt 2 µs.

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