Die neue Anlage von Pre-Switch in San Jose, Kalifornien, ist mit einem 200-kW-Dynamometer, einem 250-kW-Gleichstromnetzteil und speziell entwickelten, hochpräzisen Wirkungsgradmessstationen ausgestattet, um Wechselrichterwirkungsgrade von über 99 % genau zu messen. Diese wertvolle neue Einrichtung ermöglicht es Kunden, die Vorteile des Betriebs ihrer Wechselrichter mit 100 kHz und praktisch verlustfreien Schaltzeiten zu erleben und die durch die höhere Qualität der Sinuswelle bei höheren Schaltfrequenzen erzielten Motorwirkungsgrade zu messen.
Bruce Renouard, CEO von Pre-Switch, erklärt: „Die Effizienz des Wechselrichters ist von entscheidender Bedeutung, aber in vielen Anwendungen ist die Motoreffizienz, insbesondere bei niedrigem Drehmoment, wo der Motor hauptsächlich arbeitet, noch wichtiger. Nur unsere Soft-Switching-Technologie kann beides bieten, im Gegensatz zu Hard-Switching-Verfahren, die nicht annähernd an die Effizienz unseres Systems heranreichen.“.
Vor etwas mehr als einem Jahr begann Pre-Switch mit der Vermarktung seines 200-kW-CleanWave-Prototyp-Wechselrichters (Raumvektormodulation). Das Unternehmen gab Wirkungsgrade von über 99,3 % bei 100 kHz bekannt, die mit nur drei diskreten, kostengünstigen 35-mΩ-SiC-MOSFETs pro Schaltstelle erzielt werden – deutlich besser als bei allen anderen verfügbaren Systemen. Der Pre-Switch-Controller analysiert mehrere Eingangssignale zyklusweise und passt die kleinen Resonanztransistoren in Echtzeit an, um ein nahtloses und gleichmäßiges Schalten zu ermöglichen. Der KI-Algorithmus von Pre-Switch kompensiert Systemtemperaturschwankungen, Gerätealterung, Eingangsspannungsänderungen und plötzliche Stromspitzen.
Um die Vorteile des Pre-Switch-Ansatzes zu verdeutlichen: Mit der Pre-Switch-Technologie lässt sich die Reichweite eines Elektrofahrzeugs um bis zu 12 % erhöhen. Zur Unterstützung dieser Entwicklungsaktivitäten hat Pre-Switch sein Team verstärkt und die Bereiche Design, Fertigung, Lizenzierung und Vertrieb am neuen Hauptsitz in San Jose ausgebaut.
