igus hat ein stabiles Material für das SLS-Verfahren entwickelt, mit dem Anwender Verschleißteile mit ESD-Eigenschaften flexibel und kostengünstig herstellen können. Schmierstofffreie Teile aus iglidur I8 ESD lassen sich innerhalb weniger Tage drucken und versenden.

Für verschleißfeste Bauteile in der Elektronik- und Halbleiterindustrie ist neben einer langen Lebensdauer auch die elektrostatische Leitfähigkeit entscheidend. Eine elektrostatische Ladungsquelle, die nicht durch ein Isoliermaterial abgeleitet wird, kann das Produkt zerstören. Für die schnelle Fertigung spezieller elektrostatisch leitfähiger Bauteile hat igus den neuen technischen Kunststoff iglidur entwickelt. iglidur I8-ESD ist der dritte von igus angebotene Werkstoff für das SLS-Druckverfahren. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand: Anwender genießen große Gestaltungsfreiheit und können Bauteile ohne Werkzeugkosten fertigen. Zudem entsteht kein Abfall, da überschüssiges Pulver mehrfach wiederverwendet und die gedruckten Teile recycelt werden können. Bauteile aus dem neuen SLS-Pulver benötigen – wie alle igus-Werkstoffe – keine zusätzliche Schmierung und sind formstabil.

Ein dynamischer Test hat gezeigt, dass die Verschleißfestigkeit eines in iglidur I8-ESD gesinterten Bauteils doppelt so hoch ist wie die eines in PA12 gesinterten Bauteils. igus bietet iglidur I8-ESD in seinem Online-Shop als SLS-Pulver zur Weiterverarbeitung vor Ort oder zur Fertigung eines Bauteils mittels 3D-Druck an. Für Letzteres sendet der Kunde einfach die STEP-Datei des gewünschten Bauteils an igus. Das Produkt wird innerhalb von nur drei Tagen gedruckt und versendet. Es gibt keine Mindestbestellmenge.

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