Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 25. September in der Königlichen Gobelinfabrik in Madrid überreicht. Anwesend sein werden der Hauptforscher des Projekts Efficientheating, Arsenio Navarro, sowie ein Vertreter von AIMPLAS.

Efficientheating ist ein Projekt, das 2022 mit finanzieller Unterstützung der Innovationsagentur Valencia (Agència Valenciana de la Innovació) ins Leben gerufen wurde, um hocheffiziente, recycelbare und modulare Fußbodenheizungssysteme zu entwickeln. Das System arbeitet mit thermoplastischen Heizplatten. Es verbraucht in der ersten Stunde 101 Wh und ab der zweiten Stunde, sobald sich das System stabilisiert hat, 54 Wh. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen wird damit eine Verbrauchsreduzierung von 50 % bis 90 % erreicht. Zudem wurde nachgewiesen, dass der CO₂-Fußabdruck um ca. 80 % geringer ist, da die Module zu 100 % recycelbar sind.

Die Jury, die den Antrag von AIMPLAS sowie über 70 weitere eingereichte Anträge bewertete, tagte am 10. Juli und setzte sich aus namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Hochschulwesen und Wirtschaft zusammen. Neben AIMPLAS wurden vier weitere Organisationen in ebenso vielen Kategorien ausgezeichnet: Capital Energy in der Kategorie „Grüne Energieerzeugung“, die Madrider Verkehrsbetriebe in der Kategorie „Intelligente Mobilität“, Coca-Cola Europacific Partners in der Kategorie „Nachhaltiges Ökosystem“ und das KMU Cubireta Solar in der Kategorie „Innovation im Bereich Nachhaltigkeit“.

Jurymitglieder und Bewertungskriterien:
Die Gewinner wurden von einer Jury ausgewählt, die sich aus der Staatssekretärin für Digitalisierung und KI, Carme Artigas; der Staatssekretärin für Energie, Sara Aagesen; der Direktorin für Industrie, Energie, Umwelt und Klima bei CEOE (Spanischer Arbeitgeberverband), Cristina Rivero; dem CEO von Capgemini Spanien, Luis Abad; der Direktorin für Nachhaltigkeit bei Grupo PRISA, Rosa Junquera; dem Direktor von Retina, Jaime García Cantero; der globalen Direktorin für verantwortungsvolles Bankwesen bei Banco Santander, Lara de Mesa; dem Generaldirektor für Informationssysteme und Innovation bei Ferrovial-CIIO, Dimitris Bountolos; der Direktorin des Lehrstuhls für soziale Transformation an der Complutense-Universität Madrid (UCM), Begoña Gómez; und der Gründerin und Präsidentin der Open Value Foundation und von Global Social Impact Investments, María Ángeles León, zusammensetzte. Laurent Perea, Geschäftsführer von Capgemini Engineering Spanien, fungierte als Sekretär der Jury.

Dieses Expertengremium bewertete die Projekte anhand ihres Innovationsgrades bei der Gestaltung von Prozessen und Produkten oder Dienstleistungen mit sozialen und ökologischen Auswirkungen sowie anhand des Einsatzes bahnbrechender Technologien. Darüber hinaus berücksichtigten sie deren Auswirkungen auf Nachhaltigkeit und den Kampf gegen den Klimawandel, die technologische Grundlage ihrer Entwicklung sowie weitere ökologische, soziale und Gerechtigkeitsaspekte, die mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen übereinstimmen.

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