Henkel will die additive Fertigung in Richtung Massenproduktion funktionaler Bauteile für verschiedene Industriezweige lenken. Das Unternehmen präsentierte auf der Formnext im November 2018 eine differenzierte Plattform von Harzen der nächsten Generation. Durch die Zusammenarbeit mit der offenen Materialplattform von Origin wird Henkel die Entwicklung von Materialien für 3D-Drucklösungen für Endprodukte weiter beschleunigen.

„Unsere technischen Harze adressieren einige der größten Herausforderungen der additiven Fertigung im großen Maßstab“, erklärte Philipp Loosen, Leiter 3D-Druck bei Henkel. „Wir haben festgestellt, dass die innovative programmierbare Photopolymerisationstechnologie (P3) von Origin eine ideale Ergänzung zu unseren Hochleistungsmaterialien darstellt. Diese Partnerschaft birgt enormes Potenzial für den Einsatz einer breiten Palette unserer Harze in der additiven Massenproduktion, insbesondere im Gesundheits- und Wellnessbereich.“

Henkel und Origin präsentierten auf der MDM West in Anaheim, Kalifornien, einige ihrer 3D-gedruckten Bauteile auf Silikonbasis. Diese Harze wurden gemäß den Henkel-Protokollen auf Basis der Biokompatibilitätsstandards der ISO 10993 getestet. Die potenziellen Anwendungsgebiete reichen von medizinischen Geräten und chirurgischen Instrumenten bis hin zu präoperativen Modellen, Hörgeräten, Gesichtsmasken und vielem mehr.

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