Das Programm deckt alle Marktsegmente ab, darunter Elektromobilität (Elektrofahrzeuge, Elektrobusse, Schienenverkehr, Schifffahrt, Luftfahrt), Energiespeicherung (ESS) und Spezialbranchen. Diese Batterien der nächsten Generation bieten Vorteile hinsichtlich Leistung, Kosten und Sicherheit im Vergleich zu aktuellen Lithium-Ionen-Produkten.  
 
Die Batterien, die sich nahtlos in ihre Systemumgebungen mit digitalisierten Funktionen und Schnittstellen integrieren lassen, sollen in Zusammenarbeit mit führenden Branchenzulieferern entwickelt werden. Sie werden strengste Standards für nachhaltige Entwicklung erfüllen.  
 
Bei erfolgreicher Entwicklung folgt im nächsten Schritt die Zusammenarbeit mit Industriepartnern an neuen Fertigungsprozessen und der Industrialisierung von Zellen und Systemen. Dies führt zu einem standardisierten, leicht skalierbaren 1-GWh-Fertigungsblock.  
 
Um in diesem Bereich eine europäische Führungsrolle mit bahnbrechenden Technologien, innovativen Produkten und hochmodernen industriellen Prozessen aufzubauen, benötigt die Allianz eine starke regulatorische Unterstützung und eine angemessene Finanzierung durch europäische und nationale Behörden.  
 
„Saft verfügt über 100 Jahre Erfahrung in der Forschung, Entwicklung und Herstellung von Hochleistungs-Industriebatterien, darunter mehr als 25 Jahre im Bereich Lithium-Ionen-Batterien“, sagte Ghislain Lescuyer, CEO von Saft. „Dieses Programm konzentriert sich auf die Batterietechnologie der Zukunft. Sobald die Entwicklung dieser Festkörpertechnologie erfolgreich abgeschlossen ist, werden innovative Industrialisierungsprozesse mit skalierbaren 1-GWh-Fertigungsblöcken beginnen. Batterien sind das Herzstück der aktuellen technologischen Revolution. Ihre Entwicklung und Produktion spielen eine strategische Rolle im laufenden Übergang zu sauberer Mobilität und sauberen Energiesystemen“, fügte er hinzu.
 
Einige europäische Unternehmen, die in ihren jeweiligen Fachgebieten einen hervorragenden Ruf genießen, haben sich bereits zur Zusammenarbeit mit Saft im Bereich Materialien, Ausrüstung und Digitalisierung industrieller Prozesse verpflichtet.
Wie zum Beispiel:  
• Solvay mit Hauptsitz in Belgien ist ein multinationales Material- und Chemieunternehmen, das seine umfassende Expertise in Polymer- und Elektrolytlösungen einbringt;
• Manz mit Hauptsitz in Deutschland ist der europäische Spezialist für Ausrüstung zur Montage von Batteriezellen und -modulen;
• Siemens mit Hauptsitz in Deutschland ist ein globaler Technologiekonzern, der Produktionsanlagen der Industrie 4.0 mit Software- und Automatisierungslösungen ausstattet
• Und andere führende europäische Unternehmen, die auf den Gebieten der aktiven Systemintegration und der Werkstoffe tätig sind.   

Diese Allianz schließt andere Vereinbarungen oder Partnerschaften nicht aus. Die Unternehmen werden in den kommenden sieben Jahren zusammenarbeiten, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen. In den verschiedenen Projektphasen wird die Kerngruppe der Allianz mit europäischen akademischen Einrichtungen, Forschungszentren, KMU, Kunden und anderen Partnern kooperieren, um die in ganz Europa gesammelte umfassende Erfahrung optimal zu nutzen.

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