Das neue Energiespeichersystem ist das Ergebnis einer im März 2021 gegründeten Kooperation zwischen TotalEnergies und Microsoft. Ziel die Ziele des „Net Zero“-Programms voranzutreiben und Möglichkeiten für einen breiteren Einsatz zu schaffen.
Bislang waren Dieselgeneratoren unerlässlich, um die Stromversorgung von Rechenzentren bei einem Netzausfall sicherzustellen. Die Inbetriebnahme und Prüfung dieser Notstromaggregate verursachte jedoch unvermeidbare Treibhausgasemissionen. Das neue großflächige Batteriespeichersystem (BESS) löst dieses Problem, indem es vier 4-MWh-Batteriebänke für bis zu 80 Minuten Notstromversorgung bereitstellt.
Cedric Duclos, CEO von Saft, sagte: „TotalEnergies ist stolz darauf, Microsoft bei seinem Ziel der Emissionsreduzierung in seinen Rechenzentren zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit Microsoft hat es Saft ermöglicht, dieses System zu entwickeln, das das enorme Potenzial von Batteriespeichern zur Dekarbonisierung der digitalen Industrie demonstriert.“
Saft implementierte das Batteriespeichersystem (BESS) innerhalb von 16 Monaten und folgte dabei dem Architekturansatz von Microsoft für Rechenzentren. Dieser Ansatz konzentriert sich auf Sicherheit und Zuverlässigkeit durch die Bildung von Backup-Systemen in Gruppen, die unabhängig voneinander arbeiten, um ein hohes Maß an Redundanz zu gewährleisten. Neben der Ablösung des Dieselgenerators trägt das BESS zur Netzstabilität bei und stellt Anlaufkapazität bereit, um eine schnelle Wiederherstellung des Stromnetzes im Falle eines Ausfalls oder einer Störung sicherzustellen.
Eoin Doherty, General Manager für Cloud Innovation und Operations bei Microsoft für EMEA, sagte: „Die Suche nach Alternativen zu Dieselgeneratoren ist ein wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, und ist integraler Bestandteil unseres Ziels, bis 2050 alle CO₂-Emissionen von Microsoft seit der Gründung im Jahr 1975 zu kompensieren.“
Saft lieferte das schlüsselfertige Batteriespeichersystem mit integrierter Leistungsumwandlungs- und Steuerungstechnik, aufgeteilt in vier unabhängige Gruppen. Der Lieferumfang umfasste insgesamt achtIntensium Max 20 High Energy Container , die in vier Gruppen organisiert sind und jeweils eine maximale Leistung von 3 MW abgeben können.
