Darüber hinaus wurde ein Kooperationsabkommen zwischen Iberdrola, Siemens und SGRE unterzeichnet, das bestimmte Projekte zur Windenergieerzeugung und zur Verbesserung des Verteilungsnetzes umfasst. Iberdrola wird als Kunde von SGRE und Siemens diesen Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum exklusive Verhandlungsmöglichkeiten garantieren.
Im Zuge der Ausgliederung des Gas- und Stromgeschäfts und des anschließenden Börsengangs bringt Siemens alle seine SGRE-Anteile in die neue Siemens Energy ein. Dadurch entsteht ein vollspezialisiertes Energieunternehmen mit einem umfassenden Wertversprechen sowohl im Bereich konventioneller als auch erneuerbarer Energien.
„Siemens und Iberdrola haben den Konsolidierungsbedarf in diesem Sektor lange vor anderen Unternehmen erkannt und gehen damit den ersten Schritt in diese Richtung. Wir haben einen führenden und starken Anbieter erneuerbarer Energien geschaffen und sehen weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial und Wertschöpfungsmöglichkeiten für SGRE. SGRE ist eine wesentliche Säule im Portfolio der neuen Siemens Energy, da wir den notwendigen Übergang von konventioneller zu erneuerbarer Energie gestalten. Es ist an der Zeit, den nächsten Schritt in dieser Mission zu gehen“, sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.
„2020 ist ein entscheidendes Jahr, in dem der Klimaschutz höchste Priorität auf der globalen Agenda genießt. Wir sind überzeugt, dass die Energiewende Siemens Energy zahlreiche Chancen bietet. Mit unserem vielfältigen und wachsenden Portfolio im Bereich der erneuerbaren Energien sind wir bestens aufgestellt, um Vorreiter bei CO₂-armen Technologien zu sein und maßgeschneiderte Lösungen für Länder mit steigendem Energiebedarf anzubieten“, ergänzt Michael Sen, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und designierter Präsident von Siemens Energy.
