„Das Interesse der Aussteller an Elektronik ist ungebrochen. 2024 belegen wir erstmals alle 18 Messehallen, parallel zur SEMICON Europe, die in zwei Hallen stattfindet. Damit streben wir die größte Elektronikmesse aller Zeiten an und decken erneut die gesamte Bandbreite an Produkten, Technologien und Lösungen der Elektronikbranche ab“, so Messedirektorin Katja Stolle. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Anteil internationaler Aussteller 2024 weiter gestiegen und liegt bei rund 60 Prozent. Besonders stark wuchs die Messe bei Unternehmen aus den USA, Südkorea, Japan, Taiwan und China.
Mit Ausstellern aus über 50 Ländern und allen Bereichen der Elektronikindustrie bringt die electronica die gesamte Branche im Münchner Technologiezentrum zusammen und garantiert ein Innovationsniveau der Extraklasse. Unternehmen vom Branchenprimus bis zum Startup präsentieren ihre Innovationen, die den Weg zu einer vollelektrischen Gesellschaft ebnen. Darunter sind auch einige Firmen, die ihre Teilnahme an der Messe 2022 ausgesetzt hatten und nun zur electronica zurückkehren. Das Ausstellungsgelände bietet zahlreiche neue oder erweiterte Angebote: die EMS-Halle, in der Dienstleister für die Herstellung elektronischer Bauteile zusammenkommen; die Halle für gedruckte Elektronik, in der Anbieter flexibler und gedruckter Elektronik ihre Produkte präsentieren; und die Sensorhalle.
Inspiration, Trends und praktisches Know-how erwarten Sie.
„Da die Elektronikbranche als DER Innovationsknotenpunkt und treibende Kraft der Industrie gilt, legen wir großen Wert auf ein umfassendes und zukunftsorientiertes Rahmenprogramm, das dem Austausch von Fachwissen und Ideen viel Raum lässt“,erklärt Caroline Pannier, stellvertretende Ausstellungsleiterin für Elektronik. Im Fokus stehen Themen wie Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz, Elektromobilität, Smart Energy, Automatisierung und Vernetzung, die die Bedeutung der Elektronikindustrie als Treiber nachhaltiger Technologien unterstreichen. Beim CEO-Roundtable am Vorabend des Messebeginns diskutieren führende Branchenvertreter wie Jochen Hanebeck (Infineon), Jean-Marc Chery (STMicroelectronics) und Kurt Sievers (NXP Semiconductors) die neuesten Trends und Herausforderungen. In den Begleitkonferenzen erörtern Experten aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Automotive sowie drahtlose Systeme und Anwendungen.
Das umfangreiche, neu gestaltete Programm des Forums legt den Fokus auf praxisorientiertes Wissen. Bestehende Themenbereiche wurden erweitert und neue Schwerpunkte wie KI, Maschinelles Lernen und Frauen in der Technologie hinzugefügt. Die Elektronikforen, die in den jeweiligen Ausstellungsbereichen stattfinden, decken nahezu alle Anwendungsgebiete ab. Die ehemalige Konferenz für Eingebettete Plattformen heißt nun Forum für Eingebettete Plattformen und Industrielle Steuerung mit einem noch stärkeren Fokus auf Maschinenbau und Automatisierung. Die Einreichungsfrist für Konferenzbeiträge, in der Experten aus Industrie und Forschung ihre Präsentationen einreichen können, läuft noch bis Ende Juni. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Rahmenprogramms sind die Initiativen und Angebote zur Karriereplanung und Nachwuchsförderung, die dem anhaltenden Fachkräftemangel entgegenwirken sollen.
