Diese Integration spart wertvollen Platz auf der Platine und ermöglicht gleichzeitig optische Fusion und eine beispiellose Lichtempfindlichkeit.
Der MAX44000 zeichnet sich durch einen minimalen Stromverbrauch aus: 5 mA bei aktiviertem Umgebungslichtsensor und 7 mA bei gleichzeitiger Aktivierung von Näherungs- und Umgebungslichtsensor. Dieser geringe Stromverbrauch verlängert die Akkulaufzeit. Der MAX44000 ist ideal für Touchscreen-Anwendungen wie Smartphones, Wearables, industrielle Sensoren und Präsenzerkennungssysteme.
Wird ein Smartphone in die Nähe des Gesichts gehalten, sollte der Touchscreen deaktiviert werden, um versehentliche Berührungen und damit verbundene Gesprächsunterbrechungen zu vermeiden. Ein Näherungssensor ist daher unerlässlich, da er dem Telefon ermöglicht, die Entfernung eines Objekts während eines Anrufs oder eines anderen vordefinierten Ereignisses zu erfassen. Das vom Sensor empfangene Signal durchläuft einen Gleichstromkreis, eine Infrarot-Sperrschaltung und wird anschließend an einen Analog-Digital-Wandler (ADC) weitergeleitet. Dadurch kann der MAX44000 auch bei starker Infrarotstrahlung zuverlässig arbeiten. Durch die Ansteuerung der externen Infrarot-LED mit einem Einzelimpuls ist der Sensor unempfindlich gegenüber externer Infrarotstrahlung mit fester Frequenz. Diese Unempfindlichkeit gewährleistet einen zuverlässigeren Betrieb des Sensors.
Herkömmliche Lichtsensoren werden stark von ultravioletter (UV) und infraroter (IR) Strahlung beeinflusst, die für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die Erfassung dieses Lichts führt zu ungenauen Messwerten der Umgebungshelligkeit. Die Maxim BiCMOS-Technologie ermöglicht die Integration von zwei Fotodioden und einem optischen Filter zur Unterdrückung von UV- und IR-Strahlen. Dadurch kann der MAX44000 die optische Reaktion des menschlichen Auges in verschiedenen Umgebungen nachbilden.
Der MAX44000 zeichnet sich durch einen Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +105 °C aus.
