Der Elektroniksektor wächst rasant – angetrieben durch die Entwicklung von Infrastrukturen für künstliche Intelligenz, Elektrofahrzeugen und Medizingeräten – doch das Angebot an qualifizierten Leiterplattendesignern hat nicht Schritt gehalten: Unternehmen suchen nach Fachleuten, die moderne Arbeitsabläufe der elektronischen Designautomatisierung (EDA) beherrschen.

Traditionell hatten Studierende nur begrenzte Möglichkeiten, die praktischen Fähigkeiten zu entwickeln, die für die Umsetzung eines Leiterplattenentwurfs von der Skizze bis zur produktionsreifen Auslieferung erforderlich sind. Dieses Programm wurde speziell entwickelt, um diese Lücke in der Arbeitsmarktvorbereitung zu schließen.

„PCB-Design ist eine angewandte Kompetenz an der Schnittstelle von Ingenieurwissen und realen Produktionsabläufen“, sagt Dora Smith, Senior Director of Future Workforce Strategy bei Siemens Digital Industries Software. „Dieses Programm vermittelt Studierenden die praktische Erfahrung, die sie für die Mitarbeit an realen Projekten benötigen, und gibt Arbeitgebern die Gewissheit, dass Kandidaten mit einem Siemens-Mikrozertifikat bestens für die anstehenden Aufgaben gerüstet sind.“ „An der ASU konzentrieren wir uns darauf, Lernerfahrungen zu schaffen, die ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit den heute gefragten Kompetenzen verbinden“, sagt Kyle Squires, Senior Vice Provost für Ingenieurwesen, Informatik und Technologie und Dekan der Ira A. Fulton Schools of Engineering an der Arizona State University. „Durch die Kombination der Expertise unserer Dozenten mit der Technologie und Branchenkenntnis von Siemens unterstützt dieses Programm Studierende dabei, die praktischen Fähigkeiten zu entwickeln, die sie für die Mitarbeit an Elektronikdesignprojekten und den Aufstieg in anspruchsvolle Ingenieurpositionen benötigen.“ Der vollständig online und im eigenen Tempo durchführbare Kurs „PCB Design Fundamentals: From Discovery to Production“ bietet maximale Flexibilität. Das 40-stündige Programm besteht aus vier Kursen, die die Grundlagen und Best Practices des PCB-Designs, des Schaltplanentwurfs und der Bauteilauswahl, des Multilayer-Designs und des fortgeschrittenen Routings, des fertigungsgerechten Designs (DFM) sowie der Übergabe an die Produktion abdecken.

Die Studierenden arbeiten mit der Leiterplatten-Designsoftware Xpedition™ von Siemens, einer branchenführenden Software, die in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Medizintechnik eingesetzt wird. Das Programm ist ohne Vorkenntnisse zugänglich und richtet sich an Bachelor-Studierende der Ingenieurwissenschaften, Techniker, Quereinsteiger und Ingenieure verwandter Fachrichtungen, die ihre Kompetenzen um Hardware-Design erweitern möchten.

„Die Elektronikindustrie steht vor einem akuten und zunehmenden Mangel an Ingenieuren, die in der Lage sind, ein Leiterplattendesign von der Konzeption bis zum fertigungsreifen Produkt zu begleiten“, so AJ Incorvaia, Senior Vice President Electronic Board Systems bei Siemens Digital Industries Software. „Die Folgen dieser Situation sind bereits spürbar: Die Entwicklungsteams stehen unter erhöhtem Druck und müssen immer kürzere Fristen einhalten, während gleichzeitig immer weniger Mitarbeiter über die notwendige praktische Erfahrung verfügen. Dieses Programm setzt genau hier an, indem es den Studierenden die erforderlichen praktischen Fähigkeiten vermittelt.“.

Nach Abschluss des Programms erhalten die Studierenden ein Siemens-Mikrozertifikat und ein professionelles Zertifikat der ASU. Das Mikrozertifikat kann auf LinkedIn und anderen beruflichen Plattformen präsentiert werden, wodurch die erworbenen praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten für Personalverantwortliche sichtbar werden. Absolventen des Mikrozertifikats werden außerdem eingeladen, sich in das Siemens Talent Directory einzutragen. Dieses Verzeichnis dient Siemens und seinen Geschäftskunden zur Identifizierung von Kandidaten mit spezifischen Qualifikationen.

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