Druck erzeugt Widerstand.
Das resistive Touchpanel nutzt die Widerstandsänderung, die beim Kontakt zweier leitfähiger Schichten messbar ist, um die Position zu bestimmen. Es besteht im Wesentlichen aus einer flexiblen, transparenten Kunststofffolie und einem darunterliegenden starren Substrat aus Glas oder Kunststoff. Beide Elemente sind innen mit einer elektrisch leitfähigen Schicht aus Indiumzinnoxid (ITO) beschichtet. Kleine Gummipuffer trennen die Schichten und isolieren sie voneinander. Wird die flexible Folie an einer Stelle gedrückt, entsteht durch den Kontakt ein Spannungsteiler, der die Positionsbestimmung durch zwei Messungen ermöglicht. Zunächst wird eine definierte Gleichspannung an die obere Folie angelegt und die Spannung am Kontaktpunkt an der unteren Scheibe gemessen. Diese Spannung ist linear proportional zum Abstand des Druckpunkts vom Rand. Anschließend wird die Spannung an das untere Substrat angelegt und die Spannung an der Oberseite gemessen. So lässt sich die Position eindeutig bestimmen.
Das resistive Touchpanel reagiert schnell und präzise. Es ist selbst mit dicken Handschuhen, Prothesen und Stiften aller Art zuverlässig bedienbar. Daher ist es sehr flexibel und reaktionsschnell. Die elastische Oberfläche ist jedoch kratzempfindlich und nicht vollständig verschleißfest. Mehrfingereingabe und Gestensteuerung sind nur eingeschränkt möglich. Durch den zweischichtigen Aufbau ist das darunterliegende Display bei direkter Sonneneinstrahlung schwer lesbar. Mit einer Transparenz von ca. 80 % ist es etwas dunkler als ein kapazitives Panel. Da es auf Druck reagiert, kann die Berührung mit anderen Objekten, beispielsweise beim Transport, ungewollte Aktionen auslösen.
Touchpanels sind unter anderem die bevorzugte Wahl für Outdoor-Geräte, die auch unter härtesten Bedingungen zuverlässig funktionieren müssen.

Einfluss des empfindlichen Feldes:
Das kapazitive Touchpanel (PCAP) reagiert auf einfache Berührung ohne mechanischen Druck. Es besteht im Wesentlichen aus einer starren, transparenten Scheibe, auf die zwei voneinander isolierte Gitter mit Leiterbahnen aus transparentem Indiumzinnoxid (ITO) aufgebracht sind. Dadurch entstehen an den Kreuzungspunkten der Leiterbahnen winzige Kondensatoren, deren Kapazitäten kontinuierlich gemessen werden. Durch Anlegen von Wechselstrom an dieses System wird ein elektrisches Feld auf der Oberfläche erzeugt. Nähert sich ein Finger dem Panel, ändert sich das Feld an dieser Stelle. Die Abkürzung „PCAP“ steht für „Projected Capacitive Touch“, da sich die empfindliche Schicht auf der Unterseite der Glasabdeckung befindet; die Eingabe des Fingers wird also auf die eigene Reaktion projiziert.
Die Oberfläche eines kapazitiven Touchpanels besteht üblicherweise aus Glas und ist daher kratzfest. Die Position mehrerer Finger kann gleichzeitig erfasst werden, was Multitouch-Aktionen und Gestensteuerung ermöglicht. Mit einer Transparenz von 87 % ist es etwas lichtdurchlässiger als ein resistives Touchpanel.
Die Reaktionsfähigkeit kapazitiver Touchpanels ist jedoch nicht so zuverlässig wie die resistiver Oberflächen. Da sie auf die elektrische Leitfähigkeit des menschlichen Körpers reagieren, lassen sie sich bestenfalls mit dünnen Handschuhen oder speziellen leitfähigen Stiften bedienen. Selbst trockene Haut oder Prothesen bereiten Schwierigkeiten. Daher sind Bildschirme mit dieser Art von Schnittstelle nicht barrierefrei. Wassertropfen beeinträchtigen die Funktion ebenfalls so stark, dass sie unbrauchbar werden. Dennoch sind heutzutage fast alle Smartphones und Tablets mit kapazitiven Oberflächen ausgestattet.

Zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten.
Mit den eDIP- und uniTFT-Smart-Display-Serien von Electronic Assembly müssen Sie sich keine Gedanken um die technischen Details machen. Beide Modellreihen sind hardware- und softwareseitig mit der jeweiligen Touchpanel-Technologie kompatibel. Dank der integrierten Funktionen lassen sich Tasten, Bedienelemente oder Schalter einfach definieren und deren Aktionen speichern. So steht einer schnellen Prototypen- und Serienentwicklung nichts mehr im Wege. Electronic Assembly bietet seinen Kunden zudem umfassende Projektunterstützung durch Beratung und Hilfe sowie leistungsstarke Entwicklungswerkzeuge.

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