Diese neue Funktion schließt die Einführung der DDS-Funktionalität im gesamten Sortiment der Arbiträrsignalgeneratoren von Spectrum ab. Dieses umfasst nun über 70 Produktversionen mit DDS zur Mehrton- und Mehrkanal-Signalerzeugung mit Bandbreiten bis zu 3,9 GHz. Im DDS-Modus bieten die Arbiträrsignalgeneratoren der Serie 65xx bis zu 16 Sinuswellen (dargestellt als FFTs), die mit wenigen Befehlen programmiert oder über die DDS-Steuerungsschnittstelle angepasst werden können.
Die Serie 65xx vereint die Funktionen von Arbiträrsignalgeneratoren (AWGs) mit einem leistungsstarken DDS-Modus in einem einzigen Gerät und bietet so herausragende Performance. Im DDS-Modus kann jeder Kanal bis zu 16 Sinustöne erzeugen, deren Frequenz, Amplitude und Phase durch einfache Befehle gesteuert werden, die Parameter im Abstand von nur 8 Nanosekunden ändern können. Dieser Ansatz ermöglicht die schnelle Erzeugung von Mehrton- und modulierten Signalen ohne große Datenübertragungen oder komplexe Wellenformberechnungen. Die Serie 65xx ist für gängige Test- und Messanwendungen konzipiert und bietet eine kompakte, universelle Plattform mit Ausgabegeschwindigkeiten von 40 MS/s bis 125 MS/s, 16-Bit-Auflösung und Bandbreiten bis zu 70 MHz.
Jede Karte bietet zwischen 1 und 8 Kanäle, während komplette Systeme auf bis zu 80 vollsynchronisierte Kanäle erweitert werden können. Dadurch eignet sich diese Serie sowohl für den Einzelbetrieb als auch für größere automatisierte Testsysteme. Die Produkte sind in zwei Standardformaten erhältlich: PCIe-Karten für die direkte Installation in PC-basierten Systemen und eigenständige LXI-Geräte mit Ethernet-basierter Steuerung für Labor- und Produktionsumgebungen. DDS-Modus: Die neue DDS-Option umfasst erweiterte Funktionen wie Frequenz- und Amplitudenflanken sowie flexible Befehlssequenzen, die es Ingenieuren ermöglichen, Signale in Echtzeit anzupassen. Diese Funktionen sind besonders wertvoll in Anwendungen, die agile Frequenzquellen benötigen, um Resonanzfrequenzen zu identifizieren oder Systemdrift zu kompensieren, wie z. B. Netzwerksimulationen, automatisierte Filter- und Verstärkertests oder medizinische und industrielle Sensoren.
Hier sind zwei Beispiele für automatische Prüfanwendungen:
Beispiele

Beispiel 1: Sinusförmiger Wellendurchlauf zur Steuerung eines Schwingungserregers
Beispiel 1 zeigt, wie die Option eine Sinuswelle mit einem langsamen Frequenzdurchlauf von 20 Hz bis 20 kHz erzeugt. Solche Wellenformen werden häufig zur Überwachung von Schwingungserregern eingesetzt, um mechanische Resonanz und Materialermüdung in der Automobil- und Luftfahrtindustrie zu erkennen. Die DDS-Option der Serie 65xx kann bis zu 16 Durchläufe parallel in verschiedenen Frequenzbereichen durchführen und so die Testzeit deutlich reduzieren.
Beispiel 2 zeigt die Signalverläufe zur Fehlererkennung in einem Stromkreis durch Simulation der Ausgänge eines Spannungs- und Stromwandlers. Die obere Kurve simuliert einen Fehler in einem Dreiphasensignal als Erdschluss in Phase A. Die untere Kurve zeigt den resultierenden Strom in Phase A und demonstriert damit die Fähigkeit der DDS-Option, nicht-sinusförmige Signalverläufe wie beispielsweise einen exponentiell abfallenden Strom zu erzeugen.

Beispiel 2: Dreiphasensignal mit simuliertem Fehler. Software und Support
Alle Geräte der 65xx-Serie, die für die Computersteuerung optimiert sind, nutzen das einheitliche Software-Toolkit von Spectrum Instrumentation. Dies vereinfacht die Systemintegration und zukünftige Upgrades. Die Software unterstützt Windows und Linux und bietet Programmierbeispiele für Python, MATLAB, C++ und LabVIEW sowie eine High-Level-API für Python. Eine grafische Benutzeroberfläche („DDS CONTROL“) vereinfacht die Signalgenerierung und -steuerung ohne Programmierkenntnisse. Alle Produkte werden durch lebenslangen technischen Support direkt vom Spectrum-Entwicklungsteam sowie kostenlose Software- und Firmware-Updates abgedeckt.
