Während der Testphase kann ein IoT-Gerät beispielsweise seine Betriebsspannung von einem DP832A-Netzteil mit drei Ausgängen und einer maximalen Nennleistung von 195 W beziehen. Der Stromverbrauch des IoT-Geräts lässt sich mit einem DM3068-Multimeter überprüfen. Bei der Kommunikation der Sensoren über den SPI-Bus können Stromspitzen auftreten. Ändern sich diese Spitzen schnell, werden sie vom Multimeter nicht erfasst. Daher ist es sinnvoll, den Strom zusätzlich mit einem DS4054-Oszilloskop (500 MHz, 4 Kanäle, 4 GS/s) und einer RP1002C-Stromsonde zu messen.
Da IoT-Komponenten immer kleiner werden, ist es notwendig, die Signalqualität auf dem Systembus nach der mechanischen Integration zu messen und zu analysieren. Beispielsweise kann der DS-MSO4054 zur Aktivierung und Dekodierung des SPI-Signals verwendet werden. Die Fehlersuche in der Kommunikation zwischen zwei IoT-Boards ist insbesondere in der Entwicklungsphase wichtig.
Neben der Verbrauchsanalyse ist auch die Analyse von Hochfrequenzsignalen erforderlich. Dies kann mit dem Spektrumanalysator DSA832 (E) erfolgen, der diese Hochfrequenzsignale erfassen kann. Mit diesem Gerät lassen sich die erfassten Signale in einer CSV-Datei speichern, die bei Bedarf bearbeitet und mithilfe der Software ULTRA STATION in den Funktionsgenerator DG1062Z geladen werden kann. Bei aktivierter Amplitudenmodulation kann dieses Signal in einen durch den Modulationseingang des HF-Generators DSG830 definierten Träger umgewandelt und anschließend analysiert werden.
Rigol vervollständigt sein Geräteportfolio mit dem Analysetool S1220, einer Testsoftware für ASK/FSK-Analysen, die speziell für die Spektrumanalysatoren DSA832 (E) und DSA875 entwickelt wurde. Für weitere HF-Tests im Zusammenhang mit NFC (Nahfeldkommunikation) können Ingenieure die Nahfeldsonden NFP-3 verwenden.

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