DurchflussmessersondeDas tragbare Durchflussmessgerät testo 6448 verfügt über mehrere Signalausgänge und eignet sich für zahlreiche Anwendungen. Es bietet Vorteile wie:
- Die Kosten für Druckluft können nach Abteilungen oder Verbrauchseinheiten gemäß dem Kausalitätsprinzip zugeordnet werden.
Die vorgegebenen Grenzwerte werden zuverlässig überwacht.
- Durchflussverluste, die durch kaum wahrnehmbare Poren in Rohren, Verbindungen usw. verursacht werden, werden zuverlässig erkannt.
Die Spitzenlasten werden anhand des Druckluftverbrauchs analysiert, was zur Optimierung der Arbeitsbelastung in der Produktionsanlage beiträgt.
- Die benötigte Druckluft wird sehr genau gemessen, beispielsweise bei Anwendungen im Bereich der pharmazeutischen Forschung.


Der testo 6448 lässt sich schnell und einfach installieren. Eine optionale Lochklemme ermöglicht die präzise Montage des Sensors ohne Schweißen und unter normalen Betriebsbedingungen. Ein Kugelventil in der Klemme erlaubt das Öffnen und Schließen der Druckluftleitung ohne Druckverlust beim Einsetzen oder Entfernen der Einführsonde. So sind Messungen an mehreren Stellen im System mit nur einer Sonde möglich.
Der Rückflussschutz des Durchflussmessers vereint drei wichtige Funktionen in einem Gerät:
– Der Sensor kann nur in eine Richtung eingeführt werden, wodurch Verletzungen durch Rückdruck verhindert werden.
– Ein gekapselter O-Ring verhindert das Austreten von Luft während der Installation.

Dank seiner verstellbaren Montagepositionen lassen sich Eintauchtiefe und Einstellung präzise festlegen.
Der Sensor testo 6448 misst den standardisierten Durchfluss von Druckluft nach dem kalorimetrischen Messprinzip. Die Geschwindigkeitsmessungen erreichen bis zu 80 m/s bzw. 160 m/s (im Hochgeschwindigkeitsmodus) mit einer Ansprechzeit von 0,1 s. Das Gerät ist für Messungen in Rohren mit Durchmessern von DN40 bis DN300 ausgelegt und eignet sich daher ideal für weitläufige Netze. Optional kann es auch für die Gasmessung mit Stickstoff (N₂) oder Kohlendioxid (CO₂) konfiguriert werden.


Anwender von Druckluftanlagen profitieren von den verschiedenen Signalausgängen des Messgeräts für flexible Einsatzmöglichkeiten. Der analoge Ausgang lässt sich je nach Durchflussmenge von 4 bis 20 mA (4-Leiter-Technik) frei skalieren. Die Durchflussmenge kann in Nm³/h oder Nm³/min angegeben werden; das Durchflussmessgerät ist für Drücke bis zu 16 bar ausgelegt.


Zur Auswertung des gemessenen Verbrauchs wird dieser über einen Impulsausgang an ein Steuerungssystem übertragen. So lassen sich beispielsweise Wartungsanzeigen steuern oder zusätzliche Entlüftungsventile über die beiden Relaisausgänge schließen, sobald voreingestellte Grenzwerte überschritten werden.
Die Einführsonde ist sehr benutzerfreundlich: Sie verfügt über ein vierstelliges alphanumerisches Display und ein intuitives Menü, das über zwei Tasten und acht LEDs gesteuert wird. Das Gerät entspricht der Schutzart IP65.

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