„In den letzten Jahren haben wir verstärkt in die Weiterentwicklung von MERLIC investiert, insbesondere in SPS-Schnittstellen und Funktionen zur Verbesserung der Prozessstabilität. Dadurch konnten wir MERLIC als ein Framework für maschinelles Sehen positionieren, das weit über einfache Bildverarbeitungssoftware hinausgeht. Mit der neuen Version treiben wir diesen Weg weiter voran. Ein Beispiel hierfür ist die Frontend-Observability-Funktion. Damit unterstützen wir Anwender bei der Erstellung von Audit-Trails“, erklärt Ulf Schulmeyer, MERLIC-Produktmanager bei MVTec.
Diese Funktion gewährleistet insbesondere die Nachvollziehbarkeit von Änderungen am Bildverarbeitungssystem und dessen Dokumentation. Neben weiteren neuen Funktionen und technologischen Verbesserungen, wie beispielsweise dem Deep-Learning-basierten Lesen von 2D-Code, ändert die neue Version auch das MERLIC-Versionssystem. Es entspricht der Standard-Namenskonvention von MVTec, daher lautet die neue Versionsnummer MERLIC 26.03. Darüber hinaus wurde das Lizenz- und Preismodell vereinfacht.
Zukünftig wird es zwei Editionen geben: „MERLIC“ und „MERLIC Professional“. MERLIC Professional unterscheidet sich darin, dass es alle Funktionen von MERLIC umfasst, einschließlich Deep-Learning-Tools und der Integration benutzerdefinierter Tools. Ein Vorteil für Nutzer beider Editionen ist die Aufhebung der bisherigen Kamerabegrenzung. Ab Version 26.03 können Nutzer – im Rahmen der technischen Möglichkeiten – beliebig viele Kameras an ihre Systeme anschließen und so die Flexibilität und Skalierbarkeit von MERLIC weiter verbessern.
