Diese Pakete sind vorkonfiguriert, um typische Produktentwicklungsanforderungen zu erfüllen und auf die Budgets und das Tempo von Startups zugeschnitten zu sein. Sie lassen sich mit dem Wachstum der Unternehmen skalieren.
Die größte Herausforderung für Startups besteht darin, den Sprung von Laborergebnissen zur industriellen Anwendung zu schaffen. Obwohl Universitäten und Inkubatoren in diesem Bereich die Grundlagen legen, stoßen sie häufig auf Hindernisse wie fehlende Referenzkunden, begrenztes Wachstumskapital und unzureichende Marktintegration. Hier kommt Siemens ins Spiel. Als etablierter Branchenakteur kann das Unternehmen frühzeitig als Technologietransferpartner agieren, praxisnahe Pilotprojekte ermöglichen und Startups Zugang zu industriellen Anwendungen und Netzwerken verschaffen. Durch gezielte Softwareangebote und Kooperationen hilft Siemens, die Lücke zwischen Innovation und Skalierbarkeit zu schließen und ebnet jungen Unternehmen langfristig den Weg zum Markt.
„Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Startups hat sich zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil entwickelt. Wir verstehen uns in erster Linie als Partner und Beschleuniger. Startups bringen Tempo mit, Siemens hingegen industrielle Expertise und vertrauensvolle Beziehungen zu globalen Kunden“, erklärte Peter Koerte, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Chief Technology Officer und Chief Strategy Officer.
Siemens bietet Startups über den Siemens Xcelerator Marketplace Wachstumschancen, indem es ihnen frühzeitig Zugang zu einem internationalen Publikum verschafft und ihre Sichtbarkeit von Anfang an erhöht. Die Markteintrittsbarrieren werden deutlich gesenkt, da sich junge Unternehmen in ein etabliertes Technologie-Ökosystem integrieren, in dem potenzielle Kunden bereits aktiv sind. In Kombination mit stark vergünstigten Industriesoftwarepaketen ermöglicht diese Integration Startups, sich von Beginn an auf die Produkt- und Marktentwicklung zu konzentrieren, anstatt wertvolle Zeit und Ressourcen in den Aufbau grundlegender Werkzeugumgebungen zu investieren.
Durch den Einsatz integrierter Softwarelösungen können Unternehmen ihre Entwicklungsprozesse beschleunigen und ihre Produkte schneller und effizienter auf den Markt bringen. Das Siemens for Startups-Programm bietet digitale Kohärenz, die Design, Simulation, Fertigung und Lebenszyklusmanagement nahtlos miteinander verbindet.
Das französische Raumfahrtunternehmen Latitude nutzt Siemens for Startups, um seine 3D-gedruckte Trägerrakete und sein Raketentriebwerk Navier zu entwickeln, zu simulieren und zu validieren. Durch die Nutzung des Siemens Xcelerator-Portfolios konnte Latitude komplexe Luft- und Raumfahrtkonstruktionen in einer virtuellen Umgebung vorantreiben, wodurch Entwicklungsrisiken reduziert und der Fortschritt von der Konzeptphase bis zur Testphase beschleunigt wurden.
„Im Weltraum zählt jedes Kilogramm Trägerrakete und jede Stunde Entwicklungsarbeit. Siemens Xcelerator ermöglicht es uns, zusammen mit der Unterstützung von Siemens und seinen Partnern, unsere Trägerrakete und das Navier-Triebwerk schnell und präzise zu entwickeln, zu simulieren und zu validieren – ohne Kompromisse bei der Qualität und ohne auf das Budget eines großen, führenden Unternehmens warten zu müssen. Genau das braucht ein Raumfahrt-Startup, um schnell und ohne unnötige Risiken handeln zu können“, so Kevin Monvoisin, Mitgründer von Latitude.
Das Siemens-Programm für Startups hat bisher mit über 7.000 Startups zusammengearbeitet. Basierend auf den drei Säulen Vernetzung, Zusammenarbeit und Stärkung bietet das Programm Startups nicht nur dieselben branchenüblichen Technologien, die auch von vielen der weltweit führenden Hersteller eingesetzt werden, sondern öffnet ihnen auch Türen zu Märkten und realen industriellen Kooperationen.
