CAN-Transceiver für AutomobileDiese Produktfamilie hilft Herstellern im Automobil- und Industriesektor nicht nur dabei, ihren aktuellen CAN-Kommunikationsbedarf zu decken, sondern ebnet auch den Weg für die neuen CAN-FD-Netzwerke, deren Nachfrage stetig steigt.

Das Wachstum fahrzeuginterner Netzwerke wird weiterhin durch den Bedarf an elektronischer Überwachung und Steuerung vorangetrieben. Mit der zunehmenden Anzahl von Anwendungen in Antriebsstrang, Karosserie, Komfort-, Diagnose- und Sicherheitssystemen werden immer mehr elektronische Steuergeräte (ECUs) an bestehende CAN-Busse angeschlossen, wodurch die für Automobilhersteller verfügbare Bandbreite eingeschränkt wird. Zudem verlängert sich die Programmierzeit für ECUs aufgrund komplexerer Anwendungsprogramme und Kalibrierungen, was die Produktionskosten erhöht. Das neue CAN-FD-Protokoll begegnet diesen Problemen durch eine Erhöhung der maximalen Datenrate und eine Erweiterung des Datenfelds von 8 auf 64 Byte.

Dank ihrer robusten Bauweise und branchenführenden Funktionen, darunter Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 8 Mbit/s, ermöglichen die MCP2561/2FD-Transceiver von Microchip die Implementierung und Nutzung von CAN FD. Diese neuen Transceiver zeichnen sich durch einen extrem niedrigen Standby-Stromverbrauch (typisch < 5 µA) aus und tragen dazu bei, die Anforderungen an einen geringen Stromverbrauch von Steuergeräten zu erfüllen. Darüber hinaus sind sie in einem Temperaturbereich von -40 °C bis 150 °C einsetzbar und eignen sich somit auch für raue Umgebungen.

Die neue CAN-FD-Transceiver-Familie MCP2561/2FD ist in 8-poligen PDIP-, SOIC- und 3x3 mm DFN-Gehäusen (ohne Gehäuseanschlüsse) erhältlich und bietet so mehr Flexibilität bei der Entwicklung platzsparender Anwendungen. Die Familie umfasst zwei Varianten: den MCP2561FD im 8-poligen Gehäuse mit integriertem SPLIT-Pin. Dieser SPLIT-Pin trägt zur Stabilisierung des Gleichtaktbetriebs bei Split-Terminal-Bias-Verfahren bei. Der MCP2562FD ist ebenfalls im 8-poligen Gehäuse mit integriertem Vio-Pin verfügbar. Dieser Vio-Pin kann an eine externe Spannungsquelle angeschlossen werden, um den digitalen I/O-Pegel intern zu variieren und so die Anbindung an einen Mikrocontroller zu vereinfachen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn das System einen Mikrocontroller mit einer Versorgungsspannung (Vdd) unter 5 V (z. B. 1,8 V oder 3,3 V) verwendet. Da kein externer Pegelwandler benötigt wird, werden Systemkosten und -komplexität reduziert.

Die neuen Microchip MCP2561/2FD-Transceiver werden am Dienstag, den 25. März, auf dem Plug Fest in Detroit, Michigan, zum Testen von CAN-FD-Netzwerkdesigns eingesetzt. Die Veranstaltung wird von der CAN in Automation (CiA®) Interest Group ausgerichtet. Sowohl Kvaser, ein Anbieter fortschrittlicher CAN-Lösungen für Ingenieure, die Systeme in verschiedensten Branchen entwickeln und installieren, als auch Intrepid Control Systems werden die Microchip-Transceiver auf ihren jeweiligen CAN-FD-Boards während der Veranstaltung verwenden. Intrepid Control Systems liefert die CAN-Testprodukte neoVI, ValueCAN und WaveBPS an führende OEMs der Automobilindustrie.

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