Der NINVA-Sensor nutzt die Oberflächentemperatur der Rohre, um die Prozesstemperatur abzuleiten, und bietet die gleiche Genauigkeit und Leistungsfähigkeit wie ein invasives Messgerät.
Der NINVA TSP341-N Temperatursensor, jetzt SIL2-zertifiziert, ist eine Weiterentwicklung des Temperaturtransmitters TTH300 und bietet neue Funktionen basierend auf Kundenfeedback. Dazu gehören die Möglichkeit der Fernmontage, eine erhöhte Vibrationsfestigkeit, optionale Konfigurationen für Anwendungen bis 550 °C (1022 °F) sowie eine vereinfachte Kalibrierung und Wartung dank austauschbarer Messelemente, die eine unabhängige Kalibrierung und Justierung des Sensors ermöglichen.
Klemmen für Rohrdurchmesser von 40 mm bis 2.500 mm und spezielle Ausführungen für Durchmesser unter 40 mm, die auf Tauchhülsen für kleinere Rohre verzichten, ohne dabei Genauigkeit oder Leistung einzubüßen.
Dr. Guruprasad Sosale von ABB Measurement & Analytics erklärt: „Die Kunden treiben den Markt für nicht-invasive Prozessmessung voran. Der Bedarf an Messungen wächst stetig, und Unternehmen der Chemie-, Öl- und Gasindustrie weltweit schätzen die Möglichkeit, ohne Prozessunterbrechungen oder Bohrungen in Rohrleitungen zusätzliche Informationen zu gewinnen. Indem NINVA ein Stück Prozessrohr in einen Temperaturmesspunkt verwandelt, bietet es Anlagenbetreibern eine einfachere und sicherere Methode zur Messung der Prozesstemperatur ohne Leistungseinbußen: keine Stillstände, keine Bohrungen und eine deutlich vereinfachte Anlagenplanung.“
Dank seines Klemmsystems eliminiert die NINVA-Baugruppe die Risiken, Inspektionskosten und den Verwaltungsaufwand, die mit Schweißverbindungen verbunden sind. Da das Bohren in die Rohrwand entfällt, verhindert NINVA potenzielle Leckagen und reduziert Problembereiche bei der Inbetriebnahme der Anlage.
