damit in Spanien ein Netzwerk geschaffen wird, in dem Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können und jederzeit bekannt ist, wo sich die Ladestationen befinden und wie verfügbar diese sind.    

Die Bosch
-Gruppe hat ihre E-Mobilitätsmanagement-Software in Spanien eingeführt. Sie dient der Fernsteuerung und -überwachung der Ladeinfrastruktur und ermöglicht Nutzern von Elektrofahrzeugen den Zugriff auf das gesamte Netzwerk mit Echtzeitinformationen. Die Software fungiert als Kontrollzentrum für das Ladeinfrastrukturnetz und ist offen und flexibel gestaltet, um die Integration neuer Partner, Geschäftsmodelle oder zusätzlicher Mehrwertdienste zu ermöglichen.

Die Ladestationen werden von der Bosch eMobility Software verwaltet. Nutzer können damit den Standort, die Verfügbarkeit, Belegung, den Reservierungsstatus oder die Außerbetriebnahme der Ladepunkte einsehen, das gesamte Netzwerk mit derselben RFID-Karte oder mobilen App nutzen, Nutzungs- und Verbrauchsberichte abrufen, Routen planen und sogar einen Ladepunkt im Voraus reservieren, um das Laden ihres Fahrzeugs zu garantieren. Die Software ist in vier Sprachen (Spanisch, Englisch, Deutsch und Chinesisch) verfügbar und kann über einen Webbrowser oder die Bosch eMobility App für iOS und Android genutzt werden. Die Kommunikation mit den Ladestationen erfolgt über eine proprietäre Plattform, um die Datensicherheit zu gewährleisten.

Die Interoperabilität zwischen Ladenetzen, auch eRoaming genannt, ermöglicht das Laden unabhängig vom Ladenetzbetreiber oder Land. Dies ist ein entscheidender Faktor für Nutzer von Elektrofahrzeugen, da sie so an jeder beliebigen Ladestation laden können, nicht nur an denen ihres Anbieters. Die eMobility-Software von Bosch wurde entwickelt, um diese Interoperabilität zu gewährleisten und wird bereits europaweit eingesetzt.

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