„Die neueste Version unserer Arm-Toolchain, Version 9.70, erweitert die IAR-Plattform um produktionsreife Unterstützung für Zephyr“, sagt Thomas Andersson, Produktmanager bei IAR. „Dies ermöglicht Entwicklern, die Vorteile eines Open-Source-RTOS mit unserer zertifizierten Sicherheits-Toolchain und ihren fortschrittlichen Codeanalyse- und Debugging-Funktionen zu kombinieren und skalierbare, sichere und standardkonforme eingebettete Systeme zu entwickeln.“.

Das von der Linux Foundation gehostete Echtzeitbetriebssystem Zephyr ist bekannt für sein schlankes Design, seine Skalierbarkeit und seine gemeinschaftsgetriebene Innovationskraft und eignet sich daher ideal für eine Vielzahl von Embedded- und IoT-Systemen. IAR ist seit Januar 2025 Mitglied des Zephyr-Projekts und leistet seither kontinuierlich Beiträge zur Community. Mit der Plattform von IAR profitieren Entwickler nun von einer optimierten Entwicklungsumgebung, die die Flexibilität von Open Source mit der Zuverlässigkeit von Enterprise-Lösungen vereint.

„Zephyr RTOS wurde entwickelt, um der wachsenden Nachfrage nach zuverlässigen und flexiblen RTOS-Lösungen in den Bereichen eingebettete Systeme und IoT gerecht zu werden. Dank IARs Ruf, die Entwicklung und Optimierung hochzuverlässiger Systeme zu unterstützen, trägt diese Zusammenarbeit dazu bei, die Lücke zwischen offener Innovation und den strengen Anforderungen des kommerziellen Einsatzes, insbesondere für sicherheitskritische Anwendungen, zu schließen“, sagte Kate Stewart, Vizepräsidentin für zuverlässige eingebettete Systeme bei der Linux Foundation.

Zephyr 4.1 und spätere Versionen lassen sich nun mit der IAR-Toolchain für Arm kompilieren. Die Unterstützung für Zielplattformen führender Chiphersteller wie NXP, ST und Nordic sowie in QEMU-basierten Umgebungen ist verifiziert. Die IAR-Plattform bietet Mehrwert durch einen hochoptimierten Compiler, RTOS-kompatibles Debugging und fortschrittliche Codeanalysefunktionen. Sie ermöglicht moderne, integrierte Workflows mit CI/CD-Integration und bietet Entwicklern während der Entwicklung tiefere Einblicke in die Aufgabenplanung, das Systemverhalten und die Gesamtlaufzeitleistung.

Entwickler in sicherheitskritischen Umgebungen profitieren von der TÜV-zertifizierten Toolchain von IAR. Die Unterstützung für funktionale Sicherheitsstandards wie ISO 26262, IEC 61508 und IEC 62304 wird in Kürze hinzugefügt, sodass Teams die regulatorischen Anforderungen erfüllen können. In Kombination mit Continuous-Integration-Funktionen und fortschrittlicher Diagnostik beschleunigt die Plattform die Entwicklung und stärkt das Vertrauen in sicherheitskritische Anwendungen.