Von Anfang an...
In der Neuzeit war die Robotik eine wertvolle Inspirationsquelle für unzählige Schriftsteller und Filmemacher. Der Romancier und Dramatiker Karel Čapek verwendete den Begriff „Roboter“ erstmals 1921 in seinem Werk „Rossumovi Univerzální Roboti“, was in seiner tschechischen Muttersprache „Zwangsarbeit“ bedeutet. Sechs Jahre später zeigte Fritz Langs gefeierter Stummfilm „Metropolis“ als erster einen Roboter (in Gestalt eines weiblichen Androiden namens Maria). Mitte der 1940er-Jahre formulierte der visionäre Science-Fiction-Autor Isaac Asimov die Gesetze der Robotik, die besagen, dass ein Roboter niemals einem Menschen Schaden zufügen darf. Dies wurde in einer Reihe von Hollywood-Filmen seither völlig ignoriert, darunter Yul Brynners bewaffneter Android in „Westworld“, Rutger Hauers bedrohlicher Replikant in „Blade Runner“ und Arnold Schwarzeneggers Cyborg-Killer in „Terminator“.
...in die Realität.
Die Popularität von Robotern in der Fiktion hat sich im Laufe der Zeit mit der Realität gemessen (und sie möglicherweise sogar übertroffen), was sich in einer wachsenden Zahl realer Anwendungen widerspiegelt. Auch die Form dieser Roboter verändert sich. Sie sind nicht länger nur sperrige Objekte, die in Fabriken eingesetzt und von Menschen isoliert werden. Heute sind sie so konzipiert, dass sie mit uns interagieren und uns bei unseren Aufgaben unterstützen. In den letzten Jahren hat dies zur Entwicklung von kollaborativen Robotern, sogenannten Cobots, in bestimmten Arbeitsumgebungen sowie von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) für Lieferungen und Materialtransport geführt.
Schnelle Entwicklung dank modularer Entwicklungsplattform:
Die in Robotern oder AGVs integrierten Servos sind von entscheidender Bedeutung, da sie die Bewegungen der Einheit initiieren. Sie werden von Elektromotoren angetrieben, entweder Schrittmotoren oder bürstenlosen Gleichstrommotoren (BLDC). Ein effizienter Motorsteuerungsalgorithmus ist erforderlich, um diese Motoren optimal zu steuern und eine hohe Energieeffizienz zu gewährleisten (um die Unabhängigkeit des Roboters/AGVs zu erhöhen und häufiges Aufladen der Akkus zu vermeiden). Der Algorithmus muss die Leistungsabgabe an die Motoren maximieren und Verluste durch unerwünschte Wärmeentwicklung minimieren. Die präzise Steuerung der zahlreichen beteiligten Motoren (für Roboterbewegungen auf verschiedenen Achsen usw.) erfordert die Erfassung genauer Positionsdaten für jeden Motorrotor. Ingenieure, die oft mit Herausforderungen wie engen Zeitvorgaben, begrenzten Ressourcen und häufig auch begrenzter Erfahrung konfrontiert sind, möchten vermeiden, einen Großteil dieser Arbeit von Grund auf neu entwickeln zu müssen. Was sie benötigen, ist die Unterstützung einer flexiblen und modularen Entwicklungsplattform.
Um die Entwicklungsteams zu entlasten und ihnen den entscheidenden Vorteil bei der Entwicklung von Motorsystemen für ihre Roboter-/AGV-Projekte zu verschaffen, bietet Toshiba eine äußerst flexible und benutzerfreundliche Lösung. Das innovative Servoantriebs-Referenzmodell umfasst alle wesentlichen Elemente der roboterorientierten Motorsteuerung: Controller, Stromversorgung, Regelkreis und mehr. Der Mikrocontroller im Zentrum dieses Referenzmodells verfügt über einen Arm® Cortex® Prozessorkern mit einer Taktfrequenz von 160 MHz.
Toshiba hat einen Artikel über Roboter-Servoantriebe verfasst, der auch Details zu seinem Referenzmodell enthält.
